Dr. Conrad Murray: Jetzt droht ihm eine weitere Klage

Freitag, 29.November 2013

Im Oktober wurde Dr. Conrad Murray nach rund zwei Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Der Mediziner gilt als verantwortlich für den Tod von Michael Jackson. Mittels einer Überdosis des Narkosemittels Propofol ist der King of Pop im Jahr 2009 überraschend gestorben. Dr. Murray wurde seither der fahrlässigen Tötung bezichtigt.
Obwohl der Arzt nun wieder in Freiheit ist, lässt die Ruhe nach dem vielen Trubel noch auf sich warten. Denn nun drohen die Verwalter von Michael Jacksons Nachlass mit einer Unterlassungsklage, sollte Dr. Murray nicht damit aufhören, in der Öffentlichkeit intime Details über seinen damaligen Leibpatienten preiszugeben.

In einem Interview, das kürzlich veröffentlicht wurde, erklärte Dr. Murray, dass Michael Jackson nachts keine Kontrolle über seine Blase hatte und man ihm deshalb einen Katheter einführen musste. In einem Brief hat Anwalt Howard Weitzman an den Mediziner appelliert, das Ausplaudern solcher Behandlungen zu stoppen. Unter anderem bezeichnete er ihn als “erbärmlich”, weil er in Interviews nahezu alles verrät, in seinem eigenen Prozess aber kontinuierlich schwieg.

Michael Jackson: AEG von Mitschuld an seinem Tod freigesprochen

Donnerstag, 3.Oktober 2013

Der monatelange Rechtsstreit zwischen der Jackson Family und dem Konzertveranstalter AEG hat jetzt ein Ende gefunden. Gemeinsam mit dem Konzertriesen, plante Michael Jackson im Jahr 2009 seine große Comeback-Tour “This Is It” -erleben dufte der King of Pop diese allerdings nie, er starb am 25. Juni desselben Jahres. Seine Familie, allen voran Mutter Katherine, verklagten AEG im April dieses Jahres auf Schadenersatz in Millionenhöhe. Der Vorwurf: man habe aus reiner Profitgier das Leben von Michael Jackson kalkuliert aufs Spiel gesetzt – nach Meinung der Jackson-Family, habe der Konzertriese zum Tod des Superstars beigetragen, indem man “ihm Druck machte, sich trotz seines anfälligen Gesundheitszustands auf seine Comeback-Konzerte vorzubereiten.”

Um endlich Gerechtigkeit zu erlangen, bezichtige die Familie die Agentur öffentlich der Mitschuld am Tod von Michael. Das Urteil fiel nun jedoch ganz anders aus, als man es sich erhofft hatte. Zwölf Geschworene kamen am Mittwoch zu dem Entschluss, dass AEG Live keiner Forderung nach Schadensersatz nachkommen muss. Man sprach das Unternehmen von dem Vorwurf frei, in irgendeiner Art und Weise mitschuldig am Tod von Michael Jackson zu sein.

Michael Jackson: Sein Arzt ist bald wieder auf freiem Fuß

Sonntag, 28.Juli 2013

Michael Jacksons ehemaligem Haus- und Leibarzt Conrad Murray (60) wird vorgeworfen, er habe fahrlässig den Tod des King of Pops in die Wege geleitet. Murray soll Jackson unmittelbar vor dessem Tod im Jahr 2009 eine Überdosis des Nakorsemittels Propofol injiziert haben, welche schlussendlich einen tödlichen Herzstillstand zur Folge hatte. Weil Dr. Murray als Hauptverantwortlicher für Michael Jacksons Tod gilt, wurde der 60-Jährige wegen fahrlässiger Tötung verurteilt und musste deshalb vor zwei Jahren seine Haftstrafe antreten. Da das Urteil eigentlich vier Jahre Haft vorsah, könnte man meinen, dass er noch zwei weitere Jahre Knast vor sich hat, doch entgegen des Urteils soll Dr. Murray wegen guter Führung vorzeitig in die Freiheit entlassen werden:

Michael Jackson: Wade Robson spricht im TV über Missbrauch

Freitag, 17.Mai 2013

Der Choreograph Wade Robson hält noch immer an seinen Vorwürfen fest, dass Michael Jackson ihn als Kind sexuell missbraucht hat. Diese Neuigkeiten gingen kürzlich um die Welt, denn Robson verklagte den verstorbenen King of Pop posthum und fordert von seiner hinterbliebenen Familie nun Schmerzensgeld, für die Qualen, die er durch Michael Jackson jahrelang erleiden musste. Nun war der 30-Jährige zu Gast in der TV-Show “Today Show” und erklärte dem Publikum, warum er so schwere Vorwürfe nach Jacksons Ableben erhebt und was genau zwischen den beiden damals passiert ist. So berichtete Wade Robson, dass Jackson Rollenspiele von ihm verlangt habe: “Er hat sexuelle Handlungen an mir vollzogen und ich an ihm. Es war totale Manipulation und Gehirnwäsche. Er hat Rollenspiele gemacht und mich für diese Szenarien dressiert.” Und auf Grund dieser Gehirnwäsche, soll Robson die Situation damals nicht richtig interpretiert haben können, wie er heute weiß: “Ich war psychologisch und emotional absolut nicht in der Lage und nicht willens zu verstehen, dass es sexueller Missbrauch war.”

Michael Jackson: Gesundheitszustand schon vor “This it it” kritisch

Freitag, 10.Mai 2013

Im Rahmen des Prozesses von Michael Jacksons Familie gegen den Musikveranstalter AEG ist am siebten Verhandlungstag in Los Angeles nun ans Licht gekommen, dass der King of Pop bereits bei den Proben zu seiner “This is it”-Tour dem Tod nah gestanden haben soll. Wie Konzert-Produzent Alif Sankey im Gericht aussagte, soll Michael Jacksons Gesundheitszustand die ganze Zeit über kritisch gewesen sein, so das sich ein nahes Ende praktisch abzeichnete. “Ich hatte ein sehr starkes Gefühl, dass Michael sterben würde. Das hat mich extrem verärgert und ich habe an diesem Punkt nur noch ins Telefon geschrien. Ich sagte: ‘Er muss sofort in ein Krankenhaus gebracht werden.’” In seiner Sorge benachrichtige Sankey eigenen Aussagen zu Folge auch Tour-Chef Kenny Ortega, den er darum bat, etwas zu tun.